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25 Jahre CDU-Weinprobe in Untereisesheim

die jährlich stattfindenden Weinproben des CDU-Gemeindeverbandes sind längst zur Tradition geworden und gehören fest zum Terminkalender der Gemeinde Untereisesheim. 1990 wurde diese Veranstaltung mit der ehemaligen Deutschen Weinkönigin Helga Drauz als erster Weinmoderatorin aus der Taufe gehoben. In den Folgejahren wurden großartige Weinthemen vorgestellt, die bewusst jedes Jahr so ausgewählt worden sind, dass nicht nur der Genuss großer Weine, sondern auch eine „Geschichte“ drumherum die Zuschauer begeistern konnte. Was mal mit 10 bis 15 Teilnehmern begonnen hat, ist in der Zwischenzeit zu einem Event herangewachsen, das jährlich zwischen 45 und über 70 Teilnehmer begrüßen darf. Mit besonderer Freude darf festgestellt werden, dass sich der Teilnehmerkreis längst über alle Parteigrenzen hinweg zusammenfügt.

2015 konnte der CDU-Gemeindeverband Untereisesheim mit dem Heilbronner Weingut Kistenmacher & Hengerer ein herausragendes Weingut begrüßen. Vorsitzender Herbert Feil stellte die Bedeutung dieser Veranstaltung für die Gemeinde Untereisesheim heraus und freute sich, dass mit Friedlinde Gurr-Hirsch eine ehemalige Deutsche Weinkönigin und Abgeordnete zugegen war, obwohl dies nicht ihr Wahlkreis sei. Auch Thomas Strobl und Dr. Bernhard Lasotta machten ihre Aufwartung und sprachen ein Grußwort. Hans Hengerer moderierte kurzweilig durch den Abend und präsentierte den 55 Teilnehmern zunächst einen weißgekelterten Trollinger Winzersekt, danach drei Rotweine und drei Weißweine. Seit 2012 gehört das Weingut zum Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP), welches eine Auszeichnung ist, die man nur erhält, wenn man über viele Jahre absolute Spitzenweine im Sortiment hat. Im Zuge dieser „Klassifizierung“ gibt es deshalb bei trockenen Weinen auch keine Prädikate wie Kabinett oder Spätlese mehr (nur noch bei edelsüßen bzw. bei fruchtigen Weinen), sondern Guts- und Ortsweine, Erste und Große Lagen. Hans Hengerer hat mit seinem Fachwissen und seiner Weinauswahl begeistert und blieb bis weit nach Mitternacht.

Der Stellvertretende Vorsitzende Martin H. Lorenz beschloss den Abend mit einer Aussicht auf das Folgejahr, in dem die „Trollinger-Evas“, eine vom Ministerium geförderte Gruppe von Winzerinnen, die Moderation übernehmen werden. Für die nächsten Jahre gibt es bereits vielfältige Ideen – die Fortführung dieses Events ist also gesichert ohne thematische Wiederholungen aufbieten zu müssen.

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Aktualisiert (Sonntag, den 08. November 2015 um 18:29 Uhr)